Vegan – wie komme ich auf mein Calcium?

Letzte Woche bin ich bereits darauf eingegangen, dass Milchprodukte keine idealen Calciumlieferanten sind, da sie mehr Nachteile als Vorteile mit sich bringen. Die Bioverfügbarkeit ist auch bei pflanzlichen Produkten sehr gut. Eine Ausnahme bilden hier die Speisen mit einem hohen Oxalsäureanteil, wie Spinat, Mangold, Sauerampfer – hier können nur bis zu 8% des Calciums im Körper aufgenommen werden. Aber manche Gemüsesorten haben sogar eine höhere Bioverfügbarkeit als Milch, z.B. Brokkoli, Grünkohl, Kopfkohl, Chinakohl, sowie Süßkartoffeln. Brokkoli ist hier der Spitzenreiter mit 60%. Aber natürlich ist hier auch der Calciumgehalt in der Pflanze sehr wichtig. Auch hier zeigt sich der Brokkoli sehr stark mit 87mg auf 100g (gedämpft). Hier sind Kräuter, wie Brennnessel mit 713mg die absoluten Spitzenreiter. Viele der Grünpflanzen gibt es auch als Pulver, wenn man nicht regelmäßig an Kräuter mit Bioqualität kommt.

Aber nicht nur Pflanzen enthalten Calcium, auch Hülsenfrüchte und Saaten enthalten reichlich von diesem Mikronährstoff – Mandeln, Chiasamen, Kichererbsen. Hülsenfrüchte und Saaten sollten vor dem Verzehr mindestens 24 h eingeweicht werden, damit der Phytinsäuregehalt verringert wird und die Bioverfügbarkeit steigt.

Wenn Du vegan leben möchtest, aber nicht weißt wie, dann melde dich gerne zu einem kostenlosen Kennenlerngespräch bei mir.

Photo by Pixabay on Pexels.com

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